Natürlich ist die Möglichkeit eine blaue Mauritius in Ihrer Briefmarkensammlung zu finden eher gering, aber wir haben beim Ankauf von Briefmarken schon viele kleinere Schätze entdecken können – auch solche, mit deren Erlös man sich beispielsweise eine schöne Reise zum Herkunftsland der Briefmarke finanzieren konnte…..(zu zweit natürlich).

Ahhh…… da war doch was……Sonne- Strand- Meer…….

Die wohl legendärste Briefmarke der Welt ist die blaue Mauritius (Two Penny), von der es als Pendant auch noch eine “rote Schwester“ (One Penny) gibt. Diese beiden gehören sicherlich zu den Briefmarken, von denen Alt und Jung in der ganzen Welt immer mal wieder sprechen. Dabei gibt es noch weit aus seltenere und kostbarere Briefmarken. Viele dieser Seltenheiten und ihre Geschichte stellen wir in unserem Briefmarken Blog immer wieder vor. Neben dem Ankauf von Briefmarken und Briefmarkenauktionen möchten wir gerne dem interessierten Leser Briefmarkengeschichte etwas näher bringen.

Im Jahre 1847, kurz nachdem in England die ersten Briefmarken eingeführt wurden, hat man diese Synonyme für die Kostbarkeiten der Philatelie auf der Insel Mauritius, seinerzeit britische Kronkolonie, herausgegeben. Interessant: Die rote kleine Schwester, die One Penny Marke war für den Postverkehr auf der Insel selbst und die große blaue Two Penny, war für den Verkehr im internationalen Postverkehr bestimmt.

Die blaue Mauritius ist ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Briefmarken einen besonderen Wert besitzen können, nämlich dann, wenn diese seltene Merkmale aufweisen und eben dadurch einzigartig werden (vgl. unseren Blogbeitrag „Briefmarkenmarkt – Rückblick auf 50 Jahre, kleine Schätze auch in Ihrer Briefmarkensammlung?“ vom 15.10.2016).

Bei den allerersten Ausgaben wurde der Aufdruck “Post Office“ auf den linken Rand der Briefmarke gedruckt. Kurz im Anschluss daran wurde aber das Druckwerkzeug so verändert, dass nun der Aufdruck “Post Paid“ auf der Marke zu sehen war. Nur ganz wenige Exemplare der ersten Ausgabe kamen in den Postverkehr.

Mythen und tolle Geschichten

Etwas Geheimnisvolles ist immer schön und gerade das macht das Briefmarken sammeln ja so interessant. Man hat bisher nie genau klären können, ob dieser veränderte Aufdruck nun wirklich gewollt, oder ob das ganze ein Versehen des Gravurmeisters der Druckplatten, Joseph Osmond Barnhard, war. Auch gibt es Theorien nach denen die Frau des Gouverneurs, William Gomm, die noch frisch gedruckten Marken gleich auf Einladungen klebte, die für ihre Freundinnen bestimmt waren, und man im Nachhinein den Fehler nicht mehr beheben konnte.

Was kostet denn eine besondere blaue Mauritius?

Das kommt ganz auf die Marktlage, den Erhaltungszustand und die Provenienz dieser Briefmarken an. Siebenstellige Werte können es schon mal werden…..

WAS???

5 Millionen Euro für diesen Brief?

Ja!

Suchen Sie doch mal auf dem Speicher……..

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